<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Goldschmiede-Schweiz.ch – Ratgeber</title><description>Ratgeber zu Eheringen, Edelmetallen, Edelsteinen und Schmuck nach Mass aus Schweizer Goldschmiedeateliers.</description><link>https://goldschmiede-schweiz.ch/</link><language>de-ch</language><item><title>Was kostet ein Verlobungsring? Veröffentlichte Preise Schweizer Ateliers und die Monatslohn-Regel im Faktencheck</title><link>https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/was-kostet-ein-verlobungsring/</link><guid isPermaLink="true">https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/was-kostet-ein-verlobungsring/</guid><description>Was ein Verlobungsring kostet: veröffentlichte Preise von Schweizer Goldschmieden, woher die Monatslohn-Faustregel stammt und wie Sie Offerten vergleichen.</description><pubDate>Sat, 24 Oct 2026 06:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;«Was kostet ein Verlobungsring?» ist eine der häufigsten Fragen vor einem Antrag – und eine, auf die im Netz vor allem Faustregeln und Durchschnittswerte ohne Quelle kursieren. Eine methodisch belastbare Preiserhebung für die Schweiz haben wir nicht gefunden. Dafür veröffentlichen mehrere Ateliers aus diesem Verzeichnis ihre Preise. Dieser Ratgeber zeigt, was diese Preise aussagen, woraus sich der Preis zusammensetzt und woher die bekannte Monatslohn-Regel stammt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;veroeffentlichte-preise-schweizer-ateliers&quot;&gt;Veröffentlichte Preise Schweizer Ateliers&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die folgenden Angaben stammen von den Websites der Ateliers, Stand Oktober 2026. Sie sind Beispiele, keine Durchschnittswerte, und Preise ändern sich mit den Kursen für Edelmetall und Diamanten.&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;Atelier&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Ring&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Preis&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Daniel de Guy, Lausanne&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitäre, Einstiegspreis laut eigener Angabe&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;ab 950 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Stähli Goldschmied, Bern&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär «Kordel» in Weissgold mit einem Brillanten&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1250 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Schmucke Stücke Jeisy, Zürich&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitaire in Weissgold, Brillant 0,27 Karat&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1550 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Stähli Goldschmied, Bern&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär in Weissgold, Brillant 0,22 Karat&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1850 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Stähli Goldschmied, Bern&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär in Weissgold, Brillant 0,32 Karat&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;3500 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Stähli Goldschmied, Bern&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär in Weissgold, Brillant 0,4 Karat&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;4500 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Stähli Goldschmied, Bern&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär in Weissgold, Brillant 0,5 Karat&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;4350 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Stähli Goldschmied, Bern&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär in Roségold, Brillant 0,80 Karat&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;5800 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Der Goldschmied Mathias Leo Jenny&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär in Rotgold, Diamant 1,05 Karat mit GIA-Bericht&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;10 555 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Stähli Goldschmied, Bern&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Solitär in Roségold, Brillant 1,41 Karat&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;12 500 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Stähli gibt die Preise ausdrücklich inklusive Mehrwertsteuer an. Daniel de Guy zeigt auf seiner Seite «Kreationen» Solitärringe zwischen 950 und 26 500 Franken, darunter auch Ringe mit Saphir statt Diamant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Dinge fallen auf. Erstens liegen einfache Solitärringe mit kleinem Diamanten bei mehreren Ateliers im Bereich von rund 1000 bis 2000 Franken. Zweitens steigt der Preis mit dem Gewicht des Steins deutlich: Bei Stähli kostet der Ring mit 1,41 Karat fast siebenmal so viel wie der mit 0,22 Karat. Drittens ist ein schwererer Stein nicht automatisch teurer – der Ring mit 0,5 Karat ist günstiger als jener mit 0,4 Karat. Das zeigt, dass neben dem Gewicht auch Farbe, Reinheit und Schliff zählen. Die Übersichtsseite nennt diese Angaben nicht; fragen Sie danach.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;woraus-sich-der-preis-zusammensetzt&quot;&gt;Woraus sich der Preis zusammensetzt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Verlobungsring mit Diamant macht in der Regel der Stein den grössten Teil des Preises aus. Seine Qualität beschreiben die &lt;a href=&quot;/glossar/vier-c/&quot;&gt;4C&lt;/a&gt;: Gewicht (Carat), Farbe (Colour), Reinheit (Clarity) und Schliff (Cut). Ein &lt;a href=&quot;/glossar/karat/&quot;&gt;Karat&lt;/a&gt; entspricht als Gewichtseinheit 0,2 Gramm. Für grössere Diamanten belegt ein Prüfbericht eines gemmologischen Labors die Angaben – im Beispiel oben etwa ein Bericht des GIA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu kommen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Metall:&lt;/strong&gt; Gold in 585 oder 750 Tausendsteln, Platin oder Palladium. Bei einem schmalen Solitärring ist der Metallanteil am Preis meist kleiner als jener des Steins.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Fassung und Arbeit:&lt;/strong&gt; Eine Krappenfassung, eine Zarge oder zusätzliche kleine Steine an der Schiene verändern den Aufwand. Bei einer Massanfertigung kommen Entwurf und Anfertigung dazu.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mehrwertsteuer:&lt;/strong&gt; Der Normalsatz beträgt seit dem 1. Januar 2024 8,1 Prozent. Achten Sie darauf, ob eine Offerte die Mehrwertsteuer enthält.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;natuerlich-oder-laborgezuechtet&quot;&gt;Natürlich oder laborgezüchtet&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Viele Ateliers bieten neben natürlichen auch &lt;a href=&quot;/glossar/laborgezuechteter-diamant/&quot;&gt;laborgezüchtete Diamanten&lt;/a&gt; an. Nach der Bezeichnungsrichtlinie der Diamantbranche, gestützt auf die Norm ISO 18323, müssen sie als «synthetisch», «laborgezüchtet» oder «im Labor hergestellt» bezeichnet werden; «Diamant» allein meint immer einen natürlichen Stein. Achten Sie darauf, dass Offerte und Rechnung die Herkunft klar nennen, und vergleichen Sie Preise nur bei Steinen mit denselben 4C.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;andere-steine&quot;&gt;Andere Steine&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein Verlobungsring muss keinen Diamanten haben. Saphir und Rubin sind hart und eignen sich für den Alltag, Smaragd, Opal oder Perlen brauchen eine schützende Fassung. Bei Daniel de Guy kosten Solitärringe mit ovalem Saphir laut Website 5150 und 11 750 Franken – auch Farbsteine sind also nicht automatisch günstiger.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-monatslohn-regel-im-faktencheck&quot;&gt;Die Monatslohn-Regel im Faktencheck&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer nach dem richtigen Budget sucht, stösst schnell auf die Regel, ein Verlobungsring solle einen, zwei oder drei Monatslöhne kosten. Diese Regel ist keine alte Tradition, sondern Werbung. Der englischsprachige Wikipedia-Artikel zum Verlobungsring beschreibt, dass der Diamantkonzern De Beers 1938 eine Marketingkampagne begann, die Verlobungsringe nachhaltig prägte. In den 1930er-Jahren legte er nahe, ein Mann solle ein Monatseinkommen für den Ring ausgeben, in den 1980er-Jahren zwei. Auch der Brauch, zum Antrag einen Diamantring zu überreichen, geht laut dem deutschsprachigen Wikipedia-Artikel auf diese Kampagne zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Ihre Entscheidung heisst das: Es gibt keinen «richtigen» Betrag. Sinnvoller als eine Faustregel ist die Frage, welcher Stein, welche Form und welches Metall zur beschenkten Person passen – und welches Budget Sie sich ohne Druck leisten möchten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kosten-sparen-ohne-an-qualitaet-zu-verlieren&quot;&gt;Kosten sparen, ohne an Qualität zu verlieren&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Stein und Fassung getrennt offerieren lassen:&lt;/strong&gt; So können Sie mehrere Steine vergleichen, ohne jedes Mal den ganzen Ring neu zu rechnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Eigenes Material einbringen:&lt;/strong&gt; Manche Ateliers verarbeiten Steine oder Gold aus Erbstücken. Mehr dazu auf der Seite zur &lt;a href=&quot;/schmuck-umarbeiten/&quot;&gt;Umarbeitung von Erbstücken&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Anpassung nach dem Antrag klären:&lt;/strong&gt; Viele Ateliers passen die Grösse nach dem Antrag an; manche kostenlos, wenn der Ring bei ihnen gekauft wurde. Fragen Sie vorher, was gilt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;checkliste-fuer-die-offerte&quot;&gt;Checkliste für die Offerte&lt;/h2&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Stein: Art, Gewicht in Karat, Farbe, Reinheit, Schliff und der Hinweis natürlich oder laborgezüchtet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Prüfbericht: ob vorhanden und von welchem Labor&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Metall mit Feingehalt, etwa «Weissgold 750» oder «Platin 950»&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fassung: Krappen, Zarge oder zusätzliche Steine an der Schiene&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Grössenanpassung nach dem Antrag: Preis und Frist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Preis inklusive oder exklusive Mehrwertsteuer&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Ateliers für Verlobungsringe finden Sie auf der Seite &lt;a href=&quot;/verlobungsringe/&quot;&gt;Verlobungsringe und Antragsringe&lt;/a&gt; und im &lt;a href=&quot;/goldschmiede/&quot;&gt;Verzeichnis der Goldschmiede&lt;/a&gt;. Wie man Verlobungsring und Ehering später kombiniert, erklärt der Ratgeber &lt;a href=&quot;/ratgeber/ehering-welche-hand-schweiz/&quot;&gt;Ehering und Verlobungsring: An welcher Hand?&lt;/a&gt;; was Eheringe kosten, zeigt der Ratgeber &lt;a href=&quot;/ratgeber/was-kosten-eheringe-schweiz/&quot;&gt;Was kosten Eheringe in der Schweiz?&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content:encoded><category>Eheringe und Verlobung</category><category>Verlobungsringe</category><category>Kosten</category><category>Diamant</category><category>Solitär</category><category>Antragsring</category></item><item><title>Ehering und Verlobungsring: An welcher Hand trägt man sie in der Schweiz?</title><link>https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/ehering-welche-hand-schweiz/</link><guid isPermaLink="true">https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/ehering-welche-hand-schweiz/</guid><description>In der Schweiz trägt man den Ehering meist links, in Deutschland und Österreich rechts. Was für den Verlobungsring gilt und wie man beide kombiniert.</description><pubDate>Thu, 22 Oct 2026 06:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;«Ehering Schweiz welche Hand» gehört zu den häufigsten Fragen rund um den Ehering – und das hat einen Grund: Wer im deutschen Sprachraum sucht, liest oft, der Ehering gehöre an die rechte Hand. Das stimmt für Deutschland und Österreich, nicht aber für die Schweiz. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was die Quellen sagen, wo sie sich widersprechen und was Sie beim Kombinieren von Verlobungsring und Ehering beachten sollten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kurz-gesagt-in-der-schweiz-links&quot;&gt;Kurz gesagt: In der Schweiz links&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In der Schweiz wird der Ehering üblicherweise am Ringfinger der linken Hand getragen. Radio SRF hat die Frage 2011 in der Sendung «Mailbox» aufgenommen, nachdem einem Hörer der Unterschied zu Deutschland aufgefallen war. Die Sendung hält fest, dass der Verlobungsring und vor allem der Ehering in der Schweiz an den linken Ringfinger gehören, während in Deutschland der Ehering rechts und der Verlobungsring links steckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit liegt die Schweiz im europäischen Normalfall. Der Wikipedia-Artikel «Ehering» beschreibt, dass in den meisten europäischen Ländern der Trauring am linken Ringfinger getragen wird, in Deutschland und Österreich dagegen am rechten.&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;Land&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Ehering&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Verlobungsring&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Schweiz&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;links&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;uneinheitlich (siehe unten)&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Deutschland&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;rechts&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;links&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Österreich&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;rechts&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;links&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Die meisten anderen europäischen Länder&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;links&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;je nach Land&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-verlobungsring-hier-widersprechen-sich-die-quellen&quot;&gt;Der Verlobungsring: hier widersprechen sich die Quellen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Beim Verlobungsring ist die Lage weniger klar. Nach Radio SRF wird auch er in der Schweiz links getragen. Der Wikipedia-Artikel «Verlobungsring» ordnet die Schweiz in seiner Übersicht dagegen einer Gruppe von Ländern zu – unter anderem Italien, Spanien und den Niederlanden –, in denen der Verlobungsring rechts und der Ehering zusammen mit dem Vorsteckring links getragen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Sie heisst das: Beide Varianten kommen vor, und keine ist «falsch». Wer den Verlobungsring links trägt, kann ihn nach der Hochzeit einfach dort lassen und den Ehering dahinter anstecken. Wer ihn rechts trägt, wechselt ihn nach der Hochzeit oft nach links oder trägt ihn weiterhin allein an der rechten Hand.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;warum-gerade-der-ringfinger&quot;&gt;Warum gerade der Ringfinger?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Brauch ist alt. Nach dem Wikipedia-Artikel «Ehering» trugen schon die alten Ägypter und die Römer den Trauring am Ringfinger der linken Hand. Dahinter stand die Vorstellung, dass eine Ader – die sogenannte Vena amoris – direkt von diesem Finger zum Herzen führe. Der Brauch, den Trauring am Ringfinger zu tragen, hat sich bis heute erhalten – nur die Seite unterscheidet sich von Land zu Land.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;gibt-es-eine-vorschrift&quot;&gt;Gibt es eine Vorschrift?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nein. Für die Trauung verlangt das Zivilgesetzbuch keine Ringe: Nach Artikel 102 ZGB fragt die Zivilstandsbeamtin oder der Zivilstandsbeamte die Verlobten einzeln, ob sie miteinander die Ehe eingehen wollen, und mit dem beidseitigen Ja ist die Ehe geschlossen. Die Trauung ist öffentlich und findet vor zwei volljährigen Zeuginnen oder Zeugen statt. Der Ringtausch ist ein Brauch, kein Teil der rechtlichen Form – und an welcher Hand ein Ring danach getragen wird, entscheidet jedes Paar selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt auch praktische Gründe, von der Gewohnheit abzuweichen: Wer mit der linken Hand viel greift, Werkzeug hält oder Handschuhe trägt, steckt den Ring vielleicht lieber an die andere Hand. Paare aus der Schweiz und aus Deutschland oder Österreich können sich auf eine gemeinsame Seite einigen oder tragen den Ring bewusst so, wie es in ihrer jeweiligen Familie üblich ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verlobungsring-und-ehering-zusammen-tragen&quot;&gt;Verlobungsring und Ehering zusammen tragen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Viele tragen den Verlobungsring nach der Hochzeit weiter. Der Wikipedia-Artikel «Verlobungsring» beschreibt, dass er danach entweder nicht mehr oder als &lt;a href=&quot;/glossar/vorsteckring/&quot;&gt;Vorsteckring&lt;/a&gt; getragen wird: Er sitzt dann vor dem Ehering, also näher an der Fingerspitze. Eine weitere Variante ist, beide Ringe zusammen am rechten Ringfinger zu tragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit zwei Ringe gut nebeneinander liegen, braucht es etwas Planung:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Fassung und Form:&lt;/strong&gt; Ein Solitär mit hoher Fassung kann am Ehering anstossen oder sich verdrehen. Ein Goldschmied kann die Fassung so gestalten, dass der Ehering daneben bündig liegt, etwa mit einer erhöhten Fassung oder einer Aussparung im Ehering.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Metall und Farbe:&lt;/strong&gt; Entscheiden Sie, ob beide Ringe dasselbe Metall haben sollen oder bewusst einen Kontrast bilden, etwa Weissgold zu Rotgold.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Breite und Ringgrösse:&lt;/strong&gt; Zwei Ringe am selben Finger wirken wie ein breiter Ring und können enger sitzen. Lassen Sie die Grösse mit beiden Ringen zusammen prüfen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Gleicher Finger wie geplant:&lt;/strong&gt; Lassen Sie die Ringgrösse an dem Finger messen, an dem der Ring später tatsächlich getragen wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wer den Verlobungsring beim selben Atelier kauft wie später die Eheringe, kann beides von Anfang an aufeinander abstimmen lassen. Mehr dazu auf den Seiten zu &lt;a href=&quot;/verlobungsringe/&quot;&gt;Verlobungsringen und Antragsringen&lt;/a&gt; und zu &lt;a href=&quot;/eheringe/&quot;&gt;Eheringen und Trauringen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-das-fuer-die-bestellung-der-eheringe-bedeutet&quot;&gt;Was das für die Bestellung der Eheringe bedeutet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Klären Sie die Hand, bevor das Atelier misst. In der Schweiz wird die Ringgrösse meist als Innenumfang in Millimetern angegeben, und gemessen wird an dem Finger, an dem der Ring sitzen soll. Breite Ringe brauchen oft eine etwas grössere Nummer als schmale, und wer zusätzlich einen Vorsteckring trägt, sollte beide Ringe zusammen anprobieren. Gute Ateliers messen mit Messringen in der gewünschten Breite und fragen nach, an welcher Hand und mit welchem zweiten Ring der Ehering getragen wird. Auch die Innengravur lässt sich so planen, dass sie bei einem späteren Handwechsel und einer allfälligen Grössenänderung möglichst erhalten bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wenn-der-ring-an-der-anderen-hand-nicht-passt&quot;&gt;Wenn der Ring an der anderen Hand nicht passt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer die Hand wechselt – etwa nach der Hochzeit vom rechten an den linken Ringfinger –, merkt manchmal, dass der Ring dort zu eng oder zu weit sitzt. Ein Goldschmied kann schlichte Ringe meist um wenige Grössen anpassen; bei Ringen mit Steinen rundherum ist das schwierig. Mehr dazu auf der Seite &lt;a href=&quot;/ring-vergroessern/&quot;&gt;Ring vergrössern oder verkleinern lassen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fazit&quot;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In der Schweiz gehört der Ehering nach Brauch an den linken Ringfinger, in Deutschland und Österreich an den rechten. Beim Verlobungsring sind die Angaben uneinheitlich; verbreitet ist, ihn links zu tragen und nach der Hochzeit als Vorsteckring vor dem Ehering zu behalten. Eine Vorschrift gibt es weder für das eine noch für das andere. Wichtiger als die Hand ist, dass die Ringe gut sitzen und zusammenpassen – Ateliers für Eheringe und Verlobungsringe finden Sie im &lt;a href=&quot;/goldschmiede/&quot;&gt;Verzeichnis der Goldschmiede&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content:encoded><category>Eheringe und Verlobung</category><category>Eheringe</category><category>Verlobungsringe</category><category>Vorsteckring</category><category>Brauchtum</category></item><item><title>Altgold verkaufen in der Schweiz: Feingehalt, Tageskurs, Abzüge – und woran Sie seriöse Ankäufer erkennen</title><link>https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/altgold-verkaufen/</link><guid isPermaLink="true">https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/altgold-verkaufen/</guid><description>Altgold verkaufen: Metallwert selbst berechnen, übliche Abzüge verstehen, registrierte Ankäufer finden und worauf die Edelmetallkontrolle beim Verkauf achtet.</description><pubDate>Wed, 21 Oct 2026 06:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Alte Ketten, einzelne Ohrringe, ein geerbter Ring: Viele Haushalte haben Gold, das niemand mehr trägt. Wer es verkaufen möchte, bekommt Angebote von Juwelieren, Goldschmieden, Münzhändlern und mobilen Ankäufern – und oft sehr unterschiedliche Preise. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie den Wert selbst abschätzen, welche Abzüge üblich sind, welche Regeln für Ankäufer in der Schweiz gelten und was Sie vor dem Verkauf prüfen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie das Gold lieber behalten und daraus etwas Neues machen möchten, lesen Sie die Seite zur &lt;a href=&quot;/schmuck-umarbeiten/&quot;&gt;Umarbeitung von Erbstücken und Altgold&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-ist-altgold-rechtlich&quot;&gt;Was ist Altgold rechtlich?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Edelmetallkontrollgesetz (EMKG) spricht nicht von «Altgold», sondern von Schmelzgut. Dazu gehört nach Artikel 1 unter anderem «zur Rückgewinnung von Edelmetallen verwendbares edelmetallhaltiges Material» – also auch alter Schmuck, der eingeschmolzen werden soll. Münzen aus Edelmetall nimmt das Gesetz ausdrücklich von den Edelmetallwaren aus; für Goldmünzen wie das Vreneli gibt es eigene Ankaufspreise.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;so-rechnen-sie-den-metallwert-selbst-aus&quot;&gt;So rechnen Sie den Metallwert selbst aus&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf Goldschmuck steht der &lt;a href=&quot;/glossar/feingehalt/&quot;&gt;Feingehalt&lt;/a&gt; in Tausendsteln, etwa 375, 585 oder 750. Die Zahl sagt, wie viele von 1000 Gewichtsteilen reines Gold sind. Daraus ergibt sich die Rechnung:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gewicht in Gramm × Feingehalt ÷ 1000 × Tageskurs pro Gramm Feingold&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel mit einem angenommenen Kurs von 100 Franken pro Gramm Feingold – eine Annahme zur Veranschaulichung, kein aktueller Kurs:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;Schmuck&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Gewicht&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Feingehalt&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Feingold&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Metallwert bei 100 Fr./g&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Kette&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;12 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;585&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;7,02 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;702 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Ring&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;5 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;750&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;3,75 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;375 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Ohrringe&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;3 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;375&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1,125 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;112.50 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Den aktuellen Kurs finden Sie bei Banken und Edelmetallhändlern; er ändert sich laufend, solange die Börse offen ist. Fehlt ein Stempel oder ist er unleserlich, kann ein Goldschmied das Material prüfen. Weissgold, Rotgold und Gelbgold unterscheiden sich nur in den Zusatzmetallen der &lt;a href=&quot;/glossar/legierung/&quot;&gt;Legierung&lt;/a&gt;; bezahlt wird in allen Fällen der Goldanteil.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;welche-abzuege-sind-ueblich&quot;&gt;Welche Abzüge sind üblich?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kein Ankäufer zahlt den vollen Metallwert bar aus. Er muss das Material scheiden lassen, trägt Materialverluste und will etwas verdienen. Wie hoch der Abzug ist, legen die Ankäufer selbst fest, und eine öffentliche Übersicht für die Schweiz gibt es nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen konkreten Anhaltspunkt liefert ein Atelier aus diesem Verzeichnis: Die Gut AG in St. Gallen veröffentlicht auf ihrer Website ein Preisbeispiel. Bei einem Tageskurs von 115 000 Franken zahlt sie pro Gramm Feingold 97.75 Franken bar aus – das sind 85 Prozent. Wer sich stattdessen eine Gutschrift für einen Einkauf geben lässt, erhält 115 Franken pro Gramm, also den vollen Feingoldwert. Das zeigt zweierlei: Erstens lohnt es sich, nach dem Prozentsatz zu fragen, und zweitens ist eine Gutschrift oder eine &lt;a href=&quot;/schmuck-umarbeiten/&quot;&gt;Umarbeitung&lt;/a&gt; oft mehr wert als Bargeld, wenn Sie ohnehin neuen Schmuck möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Goldschmied Stutz in Luzern gibt auf seiner Website einen weiteren Tipp: Fragen Sie nicht nur nach dem Kurs, sondern danach, wie viel Sie für das ganze Schmuckstück bekommen. Nur so lassen sich Angebote wirklich vergleichen – ein hoher Kurs nützt wenig, wenn beim Gewicht oder beim Feingehalt zu Ihren Ungunsten gerechnet wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wer-darf-altgold-ankaufen&quot;&gt;Wer darf Altgold ankaufen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für den Ankauf gelten seit einigen Jahren strengere Regeln. Nach Artikel 31a EMKG muss sich, wer gewerbsmässig Schmelzgut ankauft, über die Herkunft der Ware vergewissern und diese dokumentieren. Wer im Handelsregister eingetragen ist, muss sich beim Zentralamt für Edelmetallkontrolle registrieren; wer nicht eingetragen ist, braucht eine Ankaufsbewilligung. Die Pflicht gilt gemäss Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) seit dem 1. Januar 2023, mit einer Übergangsfrist bis 1. Januar 2024.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gewerbsmässig ist der Ankauf ab einem gehandelten Warenwert von 50 000 Franken pro Kalenderjahr. Wer darunter bleibt, braucht weder Registrierung noch Bewilligung. Die registrierten und bewilligten Ankäufer stehen im öffentlichen Register PREZIUS, das die Edelmetallkontrolle online führt. Mobile Ankäufer müssen ihre Registrierung oder Bewilligung in Inseraten und Flyern angeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Goldschmiede kaufen Altgold an und weisen ihre Registrierung auf der Website aus. Ein Fachgeschäft mit eigenem Ladenlokal hat den Vorteil, dass Sie wissen, an wen Sie sich wenden können, wenn später Fragen auftauchen – die Edelmetallkontrolle empfiehlt solche Ankäufer ausdrücklich.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-die-edelmetallkontrolle-beim-verkauf-raet&quot;&gt;Was die Edelmetallkontrolle beim Verkauf rät&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das BAZG hat Tipps für den Verkauf von Altgold veröffentlicht. Zusammengefasst:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vorbereiten:&lt;/strong&gt; Informieren Sie sich über den aktuellen Edelmetallkurs und schätzen Sie mit Gewicht und Feingehalt den Wert selbst ab.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ankäufer prüfen:&lt;/strong&gt; Nur an registrierte oder bewilligte Ankäufer verkaufen. Anbieter, die Sie nicht eindeutig identifizieren können, meiden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Skeptisch bei Hausbesuchen:&lt;/strong&gt; Bietet jemand an, nach Hause zu kommen, oder will er den Schmuck zum Schätzen mitnehmen, ist Vorsicht angebracht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Zeit nehmen:&lt;/strong&gt; Mehrere Offerten einholen und sich nicht drängen lassen. Auch Angebote über dem Metallwert sind ein Warnsignal.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Quittung verlangen:&lt;/strong&gt; Registrierte und bewilligte Ankäufer müssen eine schriftliche Ankaufsquittung ausstellen – mit Angaben zu Ankäufer und Verkäufer, Beschreibung, Gewicht, Feingehalt und Preis, unterschrieben von beiden Seiten. Wird sie verweigert, verkaufen Sie nicht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Steine und Uhren:&lt;/strong&gt; Unseriöse Ankäufer bezeichnen wertvolle Steine oft als unecht oder wertlos. Grössere echte Steine sollten vor dem Wiegen ausgefasst und zurückgegeben werden; geht das nicht sofort, dokumentieren Sie die Übergabe mit Quittung und Fotos. Golduhren können als Rarität mehr wert sein als ihr Goldgehalt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Fühlen Sie sich betrogen, ist die Polizei zuständig, nicht die Edelmetallkontrolle.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;steine-perlen-und-erbstuecke&quot;&gt;Steine, Perlen und Erbstücke&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bezahlt wird beim Ankauf von Altgold das Edelmetall. Goldschmiede Aeschlimann in Thun schreibt etwa, dass sie keine Edelsteine ankauft, sondern die Steine ausfasst und zurückgibt. Lassen Sie wertvolle Steine vorher &lt;a href=&quot;/schmuckschaetzung/&quot;&gt;schätzen&lt;/a&gt;, wenn Sie ihren Wert nicht kennen: Ein grösserer Diamant oder ein Farbstein mit Prüfbericht kann mehr wert sein als das Gold, in dem er gefasst ist. Auch bei signierten Stücken, alten Uhren oder besonderen Erbstücken lohnt sich die Frage, ob ein Verkauf als Schmuckstück mehr bringt als das Einschmelzen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;muss-man-den-erloes-versteuern&quot;&gt;Muss man den Erlös versteuern?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für Privatpersonen sind Gewinne aus der Veräusserung von Privatvermögen bei der direkten Bundessteuer steuerfrei (Art. 16 Abs. 3 DBG). Bei der Vermögenssteuer werden Hausrat und persönliche Gebrauchsgegenstände nach dem Steuerharmonisierungsgesetz nicht besteuert (Art. 13 Abs. 4 StHG). Nach dem Verkauf gehört das Geld aber wie jedes andere Guthaben zum steuerbaren Vermögen. Wer regelmässig mit Gold handelt, kann anders beurteilt werden; im Zweifel gibt das kantonale Steueramt Auskunft.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;checkliste-vor-dem-verkauf&quot;&gt;Checkliste vor dem Verkauf&lt;/h2&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Schmuck sortieren: Stücke mit Steinen, Uhren und Erbstücke getrennt halten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gewicht und Stempel notieren und den Metallwert mit dem Tageskurs ausrechnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ankäufer im PREZIUS-Register prüfen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mindestens zwei, besser drei Offerten einholen – mit Gesamtbetrag für jedes Stück.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fragen, wie viel Prozent des Feingoldwerts bar ausbezahlt werden und ob eine Gutschrift mehr bringt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Grössere Steine vor dem Wiegen ausfassen lassen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nur mit unterschriebener Quittung verkaufen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Wer statt zu verkaufen etwas Neues aus seinem Gold machen lassen möchte, findet im &lt;a href=&quot;/goldschmiede/&quot;&gt;Verzeichnis der Goldschmiede&lt;/a&gt; Ateliers, die Altgold verarbeiten oder gutschreiben.&lt;/p&gt;
</content:encoded><category>Edelmetalle und Recht</category><category>Altgold</category><category>Altgold verkaufen</category><category>Feingehalt</category><category>Edelmetallkontrolle</category><category>Goldankauf</category></item><item><title>Was kosten Eheringe in der Schweiz? Metallwert, Arbeit, Steine und wie Sie Offerten vergleichen</title><link>https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/was-kosten-eheringe-schweiz/</link><guid isPermaLink="true">https://goldschmiede-schweiz.ch/ratgeber/was-kosten-eheringe-schweiz/</guid><description>Wovon der Preis von Eheringen abhängt: Gewicht, Feingehalt, Tageskurs, Arbeit, Steine und Gravur – mit Rechenbeispiel und Checkliste für Offerten.</description><pubDate>Wed, 21 Oct 2026 06:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Was Eheringe in der Schweiz kosten, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Eine öffentlich zugängliche, methodisch dokumentierte Preiserhebung für Eheringe haben wir nicht gefunden; Spannen, die Hochzeitsportale nennen, sind meist grobe Schätzungen ohne Angaben zur Methode. Belastbar ist dagegen, woraus sich der Preis zusammensetzt – und ein Teil davon, der Metallwert, lässt sich selbst nachrechnen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;woraus-besteht-der-preis-eines-ehering-paars&quot;&gt;Woraus besteht der Preis eines Ehering-Paars?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine Offerte für Eheringe vom Goldschmied enthält typischerweise diese Bestandteile:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;Bestandteil&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Was ihn bestimmt&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Worauf Sie achten sollten&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Edelmetall&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Gewicht, Feingehalt, Tageskurs&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Gewicht und Feingehalt pro Ring schriftlich nennen lassen&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Arbeit&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Handarbeit oder Guss, Profil, Oberfläche, Anzahl Arbeitsschritte&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Fragen, ob die Ringe im eigenen Atelier entstehen&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Steine&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Art, Grösse, Qualität, natürlich oder laborgezüchtet&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Steine einzeln mit Beschreibung ausweisen lassen&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Fassen&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Anzahl Steine und Fassungsart&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Bei vielen Steinen (Memoire) separat aufführen&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Gravur&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Technik (Hand, Maschine, Laser), Umfang&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Prüfen, ob eine Innengravur inbegriffen ist&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Mehrwertsteuer&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Normalsatz 8,1 Prozent&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Klären, ob die Preise inklusive oder exklusive sind&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Der Normalsatz der Mehrwertsteuer beträgt gemäss Eidgenössischer Steuerverwaltung seit dem 1. Januar 2024 8,1 Prozent. Nach der Preisbekanntgabeverordnung müssen überwälzte öffentliche Abgaben im Preis für Konsumentinnen und Konsumenten inbegriffen sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;welche-metalle-und-feingehalte-gibt-es&quot;&gt;Welche Metalle und Feingehalte gibt es?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Edelmetallkontrollgesetz (EMKG) kennt vier Edelmetalle: Gold, Silber, Platin und Palladium. In Anhang 2 legt es fest, welche Feingehalte in der Schweiz zulässig sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gold: 375, 585, 750, 916 und 999 Tausendstel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Platin: 850, 900, 950 und 999 Tausendstel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Palladium: 500, 950 und 999 Tausendstel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Silber: 800, 925 und 999 Tausendstel&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der Feingehalt gibt an, wie viele von 1000 Gewichtsteilen reines Edelmetall sind. Ein Ring in Gold 750 besteht also zu 75 Prozent aus Gold – das entspricht 18 Karat. Der Rest der Legierung, etwa Silber, Kupfer oder Palladium, bestimmt Farbe und Härte und damit, ob der Ring gelb, rot oder weiss wirkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Preis heisst das: Je höher der Feingehalt, desto mehr reines Gold steckt im Ring und desto höher ist der Metallwert bei gleichem Gewicht. Titan, Edelstahl, Tantal oder Carbon sind keine Edelmetalle im Sinne des Gesetzes; sie werden für Ringe ebenfalls verwendet, unterliegen aber nicht den Bezeichnungsregeln für Edelmetallwaren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;so-rechnen-sie-den-metallwert-selbst-nach&quot;&gt;So rechnen Sie den Metallwert selbst nach&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Metallwert ergibt sich aus drei Grössen: dem Gewicht des Rings, dem Feingehalt und dem aktuellen Kurs des reinen Edelmetalls. Die Rechnung lautet:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gewicht in Gramm × Feingehalt in Tausendsteln ÷ 1000 × Kurs pro Gramm Feingold&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Rechenbeispiel mit einem angenommenen Kurs von 100 Franken pro Gramm Feingold – das ist eine Annahme zur Veranschaulichung, kein aktueller Kurs:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;Ring&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Gewicht&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Feingehalt&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Reines Gold&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Metallwert bei 100 Fr./g&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Damenring&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;4 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;750&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;3,0 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;300 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Herrenring&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;6 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;750&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;4,5 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;450 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Paar in Gold 750&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;10 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;750&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;7,5 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;750 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Gleiches Paar in Gold 585&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;10 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;585&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;5,85 g&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;585 Franken&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Zwei Dinge zeigt das Beispiel: Erstens wirken sich Breite und Stärke über das Gewicht direkt auf den Preis aus. Zweitens ist der Metallwert nur ein Teil des Ringpreises. Arbeitszeit, Legierungsmetalle, Materialverluste in der Werkstatt, Steine und Gravur kommen dazu. Platin hat eine höhere Dichte als Gold; ein Ring gleicher Form wiegt in Platin deshalb mehr. Viele Ateliers rechnen das Edelmetall zum Tageskurs ab, sodass sich der Preis zwischen Offerte und Bestellung verändern kann. Fragen Sie, ob und wie lange der Metallpreis in der Offerte gilt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-treibt-die-arbeitskosten&quot;&gt;Was treibt die Arbeitskosten?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Goldschmiedinnen und Goldschmiede EFZ lernen in einer vierjährigen Lehre unter anderem Giessen, Schmieden, Löten, Polieren und das Fassen von Steinen. Wie viel Arbeitszeit in einem Ring steckt, hängt stark vom Entwurf ab:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Herstellungsweg:&lt;/strong&gt; Ringe aus Draht oder Blech von Hand geschmiedet, gegossen nach einem Wachs- oder CAD-Modell oder aus vorgefertigten Rohlingen fertiggestellt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Profil und Oberfläche:&lt;/strong&gt; Ein schlichter, polierter Ring braucht weniger Schritte als ein Ring mit Fugen, zwei Goldfarben, Hammerschlag oder Mattierung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Steine:&lt;/strong&gt; Ein einzelner Stein ist schneller gefasst als ein rundum besetzter Memoirering. Memoireringe lassen sich zudem später kaum in der Grösse ändern.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Gravur:&lt;/strong&gt; Lasergravuren werden oft pauschal oder nach Zeichen berechnet, Handgravuren nach Aufwand. Bei manchen Ateliers ist eine einfache Innengravur im Ringpreis enthalten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wer seine Ringe in einem Eheringkurs selbst schmiedet, bezahlt in der Regel einen Kurspreis plus das verbrauchte Edelmetall.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;steine-natuerlich-oder-laborgezuechtet&quot;&gt;Steine: natürlich oder laborgezüchtet?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei Eheringen mit Diamanten macht der Stein oft einen grossen Teil des Preises aus. Neben natürlichen Diamanten bieten viele Ateliers laborgezüchtete Diamanten an. Die Bezeichnungsrichtlinie der Diamantbranche, die sich auf die Norm ISO 18323 und das «Diamond Blue Book» der CIBJO stützt, sieht dafür die Begriffe «synthetisch», «laborgezüchtet» oder «im Labor hergestellt» vor. Wörter wie «echt», «natürlich» oder «kostbar» sind natürlichen Steinen vorbehalten, Begriffe wie «Kulturdiamant» sollen nicht verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verbietet unrichtige oder irreführende Angaben über Waren. Achten Sie darauf, dass Offerte und Rechnung klar angeben, ob ein Stein natürlich oder laborgezüchtet ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;woran-sie-einen-korrekt-bezeichneten-ehering-erkennen&quot;&gt;Woran Sie einen korrekt bezeichneten Ehering erkennen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Edelmetallwaren dürfen in der Schweiz nur mit einem gesetzlichen Feingehalt in Verkehr gebracht werden. Daneben muss eine Verantwortlichkeitsmarke stehen, die beim Zentralamt für Edelmetallkontrolle registriert ist. Die Edelmetallkontrolle vergleicht diese Marke mit einer Unterschrift: Wer sie anbringt, ist für Zusammensetzung und Bezeichnung verantwortlich. Bei Platin und Palladium muss zusätzlich die Metallart angegeben sein, etwa «Pt 950».&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gilt auch für importierte Ringe, die in der Schweiz verkauft werden: Nach den Angaben der Edelmetallkontrolle muss Handelsware bereits bei der Einfuhr die Bezeichnungsvorschriften erfüllen, also Feingehalt und Verantwortlichkeitsmarke tragen. Wer Ringe für den Eigengebrauch im Ausland bestellt, bezahlt bei der Einfuhr in der Regel Zoll und Mehrwertsteuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Plaquéwaren und vergoldete Waren aus unedlem Metall dürfen keine Feingehaltsangabe tragen; vergoldetes Silber trägt den Feingehalt des Silbers und muss als Silber bezeichnet sein. Ein Ring mit dem Stempel «750» und einer Verantwortlichkeitsmarke ist also massives Gold dieses Feingehalts.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;checkliste-fuer-den-offertvergleich&quot;&gt;Checkliste für den Offertvergleich&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Offerten verschiedener Ateliers sind nur vergleichbar, wenn sie dieselben Angaben enthalten. Fragen Sie nach:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Metall und Feingehalt pro Ring, etwa «Gold 750 Rotgold» oder «Platin 950»&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ungefähres Gewicht pro Ring und ob der Metallpreis zum Tageskurs angepasst wird&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Breite, Stärke und Profil&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steine mit Art, Grösse, Qualität und dem Hinweis natürlich oder laborgezüchtet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gravur: Technik, Umfang und ob sie inbegriffen ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Liefertermin, Anzahlung und Zahlungsbedingungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Spätere Leistungen: Grössenänderung, Aufarbeitung, Rhodinieren bei Weissgold&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Preise inklusive oder exklusive Mehrwertsteuer&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen Angaben können Sie auch nachvollziehen, wie viel des Preises auf das Material und wie viel auf die Arbeit des Ateliers entfällt.&lt;/p&gt;
</content:encoded><category>Eheringe und Verlobung</category><category>Eheringe</category><category>Kosten</category><category>Feingehalt</category><category>Gold</category><category>Platin</category></item></channel></rss>