Was macht ein Atelier mit Eheringkurs?
Beim Eheringkurs schmiedet ein Paar seine Eheringe unter Anleitung eines Goldschmieds selbst – vom Edelmetall bis zum fertigen Ring, meist an einem oder zwei Tagen in der Werkstatt des Ateliers.
Ein Eheringkurs verbindet Handwerk und Erlebnis: Sie sägen, schmieden, löten und polieren die Ringe selbst, während die Goldschmiedin oder der Goldschmied jeden Schritt zeigt und heikle Arbeiten übernimmt. Viele Paare schätzen, dass die Ringe Spuren der eigenen Arbeit tragen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Die Kurse unterscheiden sich stark: Manche Ateliers arbeiten mit einem Paar allein, andere mit mehreren Paaren gleichzeitig. Einige erlauben Steine, die anschliessend vom Atelier gefasst werden, oder eine Gravur, die später erfolgt. Fragen Sie auch, ob die fertigen Ringe nach dem Kurs noch kontrolliert, nachpoliert und mit Feingehalt und Verantwortlichkeitsmarke bezeichnet werden.
Material und Kurs werden in der Regel getrennt berechnet. Das Metall kann aus der Werkstatt stammen oder – bei manchen Ateliers – aus Ihrem eigenen Altgold. Wer Wert auf die Herkunft des Goldes legt, kann nach recyceltem oder zertifiziertem Gold, etwa mit dem Fairmined-Siegel, fragen.
Kosten und Abrechnung
Üblich ist ein Kurspreis pro Paar plus das verwendete Edelmetall nach Gewicht und Tageskurs. Steine, Fassarbeit und Gravur kommen je nach Atelier dazu. Fragen Sie, ob das Material vorab geschätzt und nach dem Kurs genau abgerechnet wird, und ob Verpflegung oder ein zweiter Termin im Preis enthalten sind.